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FACTUREE unterstützt das Klimaprojekt Xenamnoy 1 in Laos

Xenamnoy 1

Konsequenter CO2-Ausgleich seit Unternehmensgründung

Seitdem das Coronavirus alle Nachrichtenkanäle belegt, ist es um ein anderes, nicht minder wichtiges Thema recht ruhig geworden. Die Klimakrise, so scheint es, ist seit März 2020 zumindest medial erledigt.  Auch wenn das derzeitige Desinteresse der Medien etwas anderes sagt: Die Klimakrise ist keinesfalls vorbei. Im Gegenteil, der Ausstoß an treibhauswirksamen Gasen steigt weltweit nahezu ungehindert an – und verändert unser Klima auf der Erde immer weiter.

Für uns als Unternehmen steht der Schutz der Umwelt und der Erhalt lebenswerter Bedingungen für zukünftige Generationen seit unserer Unternehmensgründung 2017 ganz oben auf unserer firmeninternen Agenda. Als ein Baustein für möglichst hohe Klimaneutralität kompensieren wir beispielsweise seit 2017 alle beim Versand anfallenden CO2-Emissionen durch den Kauf von Zertifikaten durch unseren Partner South Pole. Allein in 2019 haben wir insgesamt 1.128 Zertifikate erworben, die durch das Xenamnoy Wasserkraftwerk-Projekt in Laos generiert wurden. 1.128 Zertifikate entsprechen einem Ausgleich von 1.128 Tonnen CO2 – was die bei unseren Transporten anfallenden Emissionen nicht nur ausgleicht. Sondern sogar deutlich überkompensiert

Das Xenamnoy Wasserkraftwerk-Projekt

Laos ist ein Binnenstaat in Südostasien und hat rund 7 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km². Auch in Laos steigt, wie fast überall in Asien, die Nachfrage nach Elektrizität kontinuierlich an. Durch seine Lage verfügt das Land zwar über enorme Potentiale für die Energiegewinnung durch Wasserkraft. Aber leider fehlt es dem Land derzeit an den notwendigen wirtschaftlichen Ressourcen, um landesweit saubere Energie bereitzustellen. Aktuell decken die Bewohner von Laos ihren Energiebedarf mit dem Einsatz von Brennholz. Dies führt nicht nur zu erhöhtem CO2-Ausstoß, sondern trägt auch wesentlich zum Rückgang der einmaligen Tropenwälder in der Region bei. Tropenwälder jedoch sind die „grüne Lunge“ unserer Erde – ihr Verschwinden heizt den Klimawandel noch zusätzlich an.

Mit dem Xenamnoy Wasserkraftwerk-Projekt wird jetzt das immense Wasserkraftpotential von Laos genutzt, um insbesondere die ländlichen Gemeinden mit sauberem Strom aus regenerativen Energiequellen zu versorgen. Das Kraftwerk verwendet die natürliche Kraft von fliessendem Wasser für die Stromgewinnung. Die Gesamtleistung von 14,8 MW dient der Stromeinspeisung in lokale Stromnetze.

Seit dem Start des Projektes wird wesentlich weniger Brennholz zur Energiegewinnung eingesetzt. Die Wälder und die Vegetation in Laos beginnen, sich langsam aber stetig zu erholen. Das alleine ist schon ein echter Grund zur Freude – das Projekt schafft aber noch weit mehr! So trägt das Wasserkraftwerk direkt zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort bei, indem es die Infrastruktur aufwertet, ein Wasserversorgungsprogramm für die lokale Bevölkerung realisiert und nicht zuletzt, in dem es Arbeitsplätze schafft. Derzeit sind 23 Arbeitsplätze für die örtliche Bevölkerung geschaffen worden, was die Wirtschaft in der Region spürbar ankurbelt. Und um den Erfolg mit harten Zahlen zu untermauern: 48.000 Tonnen CO2 werden jährlich eingespart, wenn Wasser anstelle von Brennholz zur Energieerzeugung eingesetzt wird.

Das Projekt Xenamnoy 1 ist gemäß Gold Standard zertifiziert, was nur Projekte erhalten, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind.

weiterführende Informationen zum Projekt

South Pole: Klimaschutz für alle

South Pole hat es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen und Regierungen bei der Erreichung der gesteckten Klimaziele zu unterstützen – und so dazu beizutragen, die globale Erwärmung auf die dringend notwendigen 2° Celsius zu beschränken. Zum Erreichen des Ziels vereint South Pole über 350 „social entrepreneurs“, um den Wandel zu einer klimafreundlichen Gesellschaft zu beschleunigen. Seit der Gründung 2006 durch fünf Jungunternehmer und Absolventen der Uni ETH Zürich ist South Pole auf mehr als 250 Mitarbeiter gewachsen. Büros auf allen Kontinenten sind der Ausgangspunkt für interdisziplinär ausgebildete Nachhaltigkeitsexperten, die den globalen, nachhaltigen Emissionshandel koordinieren und mit entsprechenden Partnern ökologische Projekte auf der ganzen Welt realisieren.