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Blechteile

 

– per Online-Fertigung

Blechteile online bestellen bei FACTUREE

FACTUREE – Der Online-Fertiger ermöglicht Ihnen die zeitgemäße Beschaffung von Blechteilen.

Als Online-Fertiger mit einem großen Netzwerk an Fertigungspartnern haben wir Zugriff auf eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Maschinen zur Blechbearbeitung und somit stets freie Kapazitäten und gesicherte Lieferketten für Ihre Projekte – von Prototyp bis Serienfertigung.

Neben dem breitesten Fertigungsspektrum am Markt profitieren Sie von individuellen Angeboten, kurzen Lieferzeiten und Wettbewerbspreisen, die wir an Sie weitergeben.

Testen Sie uns und erhalten Sie ein kostenloses Angebot über unsere einfache Online-Anfrage.

Blechteil auf technischer Zeichnung

Schnell

  • Kurze Lieferzeiten von 9-12 Arbeitstagen.
  • Angebot meist noch am selben Tag.
  • Zügige Beantwortung von Fragen.
  • Kostenloser europaweiter Express-Versand.

Universell

  • Prototyping, Klein- und Großserien.
  • Drehen, Fräsen, Oberflächenbehandlung u.v.m.
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  • Alles aus einer Hand.

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  • Zuverlässig pünktliche Lieferung.
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  • Zertifiziert nach IS0 9001:2015.
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So funktioniert Online-Fertigung bei FACTUREE

Anfrage

  • Einfacher Upload Ihrer 3D-Modelle und Zeichnungen
  • Anfragen auch per E-Mail möglich
  • Telefonischer Kundenservice

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  • Express-Angebot meist noch am selben Tag
  • Zweistufige technische Machbarkeitsprüfung
  • Flexible Optimierung auf Preis oder Lieferzeit

Auftragsvergabe

  • Mehr als 1000 Fertigungspartner und 8000 Maschinen
  • KI-gestützte Auswahl des bestmöglichen Fertigers
  • FACTUREE ist alleiniger Vertragspartner

Fertigung

  • Breites Fertigungsspektrum (inkl. Oberflächen)
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  • Datengetriebenes Qualitätsmanagement

Versand

  • Lieferung bereits nach 9-12 Arbeitstagen möglich
  • Kostenloser europaweiter Express-Versand
  • 100% klimaneutraler Versand

Mehr zu den Vorteilen der Online-Fertigung und wie Sie davon profitieren können erfahren Sie in unserem aktuellen Whitepaper
Die Zukunft der Teilebeschaffung

Leistungsangebot Blechbearbeitung

Fertigungstechniken:

  • Schneiden (Laser-, Wasserstrahl-, Plasmaschneiden)
  • CNC-Biegen
  • Tiefziehen, Stanzen und Nibbeln

Spezifikationen für Blechteile:

  • min. Dimensionen: L: 10mm x B: 10mm
  • max. Dimensionen: L: 6000mm x B: 2000mm
  • Blechstärke: ab 0,5mm
  • Toleranzen: ±0,02mm
  • Stückzahl: bereits ab 1 Stk.
Metallwinkel

Was ist Blechbearbeitung?

Blech ist kein eigenes Metall, sondern vielmehr der Oberbegriff für unterschiedliche Metallsorten, die in eine charakteristische Form gebracht worden sind. Kennzeichnend für Bleche ist neben der rechteckigen Formgebung vor allem eine Dicke des Materials, die deutlich geringer als dessen Länge und Breite. Blech ist ein sogenanntes Halbzeug, das in der Regel dünn und stabil, gleichzeitig aber auch elastisch ist.

Damit aus dem Halbzeug ein einsetzbares Bauteil wird, muss es mechanisch bearbeitet werden. Unter dem Begriff der Blechbearbeitung versteht man also das Nutzbarmachen des Ausgangsprodukts Blech durch verschiedene Bearbeitungsstrategien- und verfahren. Zur Blechbearbeitung gehören unter anderem die Unterkategorien Stanzen, Nibbeln, Schneiden, aber auch umformende Bearbeitungen wie Biegen, Abkanten oder Tiefziehen.

Welche Werkstoffe werden für die Blechbearbeitung eingesetzt?

Damit Metalle zu Blech umgeformt werden können, müssen sie eine ausreichende Steifigkeit und Zähigkeit vorweisen und natürlich duktil, also verformbar, sein. 

Das Verformen von extrem spröden oder überaus steifen Metallen zu Blech ist nicht möglich, sodass sich die Blechverarbeitung grob auf Metalle wie Stahl, Aluminium, Kupfer oder Messing beschränkt. Durch die Zugabe unterschiedlichster Legierungselemente lassen sich die Eigenschaften der unterschiedlichen Blechsorten dabei zielgerichtet auf jeden Einsatzzweck anpassen.

Stahl Bleche

Verschiedene Verfahren der Blechbearbeitung

Die Blechbearbeitung gehört mit zu den ältesten Formen der Metallbearbeitung. Was vor mehreren tausend Jahren mit dem Breitklopfen von erhitzen Metallen als Schmieden begann, hat sich spätestens seit der Erfindung des Walzens von Blechen vor rund 200 Jahren zu einer der wichtigsten industriellen Fertigungstechniken weiterentwickelt. Die unterschiedlichen Strategien, die sich im Laufe der Jahrhunderte im Bereich der Blechbearbeitung entwickelt haben, bringen jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile mit sich.

Laserschneiden

Laserschneiden (auch Lasercutting genannt) dient dem wirtschaftlichen, präzisen und schnellen „Ausschneiden“ von Werkstücken aus einem Blech. Hierfür wird ein CNC gesteuerter Laser über die Blechtafel geführt. Der Laserstrahl trifft auf das Blech und erhitzt dieses punktuell. Die starke Hitze verflüssigt das Metall an den vorgegebenen Stellen und sorgt so für die Trennung an den Schnittkanten.

 Laserschneiden ist auch bei kleinen Losgrößen wirtschaftlich einsetzbar, ermöglicht eine maximale Materialausnutzung und damit wenig Verschnitt und bietet nachbearbeitungsfreie Schneidkanten. Wenn es gilt, Teile berührungsfrei und damit kräftefrei aus einem Blech zu schneiden, ist das Laserschneiden aus der Fertigung nicht mehr wegzudenken. Ohne auch nur einen einzigen Werkzeugwechsel lässt sich mittels Laser so gut wie jede Form schneiden. Die Schneidkanten sind dabei nachbearbeitungsfrei. Neben Blech lässt sich durch Laser nahezu jeder Werkstoff schneiden – ganz gleich, ob Keramik, Metall, Kunststoff oder organisches Material. Der Nachteil beim Laserschneiden: Die benötigten Lasergeräte sind in der Anschaffung kostenintensiv und die Anwendung eignet sich nur für dünnere Bleche bis ca. 26 mm Dicke.

Wasserstrahlschneiden

Beim Wasserstrahlschneiden in der Blechbearbeitung wird das zu bearbeitende Blech durch einen Hochdruck-Wasserstrahl und der Beimischung von Schneidsand getrennt. Mit bis zu 6000 bar Arbeitsdruck werden die Bleche bearbeitet, gleichzeitig erwärmt sich das Blech dabei kaum.

Während des Wasserstrahlschneidens entsteht keinerlei thermische Belastung am Werkstück, sodass mit diesem Verfahren nahezu jedes Blech geschnitten werden kann. Die Vorteile des Verfahrens liegen in der geringen Schnittfugenbreite, einer hervorragenden Materialausnutzung mit hoher Verschachtelungsdichte und entsprechend wenig Verschnitt sowie in der geringen Umweltbelastung. Das Wasserstrahlschneiden zeichnet sich darüber hinaus durch eine hohe Schnittkantenqualität aus, bei der nur in seltenen Fällen manuelle Nachbearbeitung notwendig ist. Als nachteilig zu erachten ist die vergleichsweise geringe Schnittgeschwindigkeit und der direkte Wasserkontakt – was das Wasserstrahlschneiden von feuchtigkeitsempfindlichen oder rostanfälligen Materialien erschwert.

Plasmaschneiden

Plasmaschneiden

Beim Plasmaschneiden von Blechen wird mittels eines elektrischen Lichtbogens ein elektrisch leitfähiges Gas – das Plasma – erzeugt. Die extrem hohe Energie des Lichtbogens schmilzt das Metall an der gewünschten Stelle, gleichzeitig wird das geschmolzene Metall von einem Gasstrahl weggeblasen, so entsteht eine Schnittfuge. 

Die Vorteile des Verfahrens liegen in den hohen Schnittgeschwindigkeiten und einem geringen Wärmeverzug. Auch ist neben der Blechbearbeitung das Schneiden aller bekannten Metalle durch Plasma möglich, was die Anwendungsbereiche deutlich erweitert. Die Anschaffungskosten für Plasmabrenner liegen unter denen für eine Lasermaschine, allerdings arbeiten Laser ab einer Materialstärke von 15 mm schneller.

Stanzen

Beim Stanzen werden Bauteile aus einem Blech mittels einer Presse und einem entsprechenden Schneidwerkzeug gefertigt. Dieses Werkzeug besteht dabei aus einer Matrize und einem Stempel, der die Innenform der Bauteile realisiert. 

Das Blech wird für das Stanzen zwischen Matrize und Stempel gelegt, die Presse drückt die beiden Teile zusammen und stanzt so das Werkstück aus der Blechtafel. Stanzen gilt als überaus schnelles, preiswertes Verfahren – allerdings vornehmlich für die Serienfertigung. Denn für jedes gestanzte Bauteil muss ein eigenes Werkzeug angefertigt werden, was den Preis für Einzelteile oder Kleinserien deutlich erhöht. Geringe Durchlaufzeiten und hohe Präzision der gestanzten Teile gehören ebenfalls zu den Vorteilen des Verfahrens. Als nachteilig zu erachten sind neben den hohen Werkzeugkosten auch der durch das Stanzen entstehende Grat und ungleichmäßige Schnittflächen, die eine Nachbearbeitung notwendig machen.

Nibbeln

Nibbeln ist ein weiteres Verfahren zur Blechbearbeitung und eng mit dem Stanzen verwandt. Beim Nibbeln wird das Werkstück Stück für Stück durch periodische Auf- und Ab-Bewegung des einseitig offenen Werkzeugs und bei gleichförmigem Vorschub aus dem Blech gestanzt. Ausschnitte aus Blechen lassen sich durch Nibbeln verzugsfrei herstellen, allerdings entsteht durch die Schneidspur, die aus dem Blech gestanzt wird, ein im Vergleich zu anderen Verfahren erhöhter Verschnitt. Nibbeln ermöglicht die Herstellung auch komplex geformter Werkstücke. Auch beim Nibbeln entsteht an den Teilen ein Grat, der nach der Fertigung entfernt werden muss.

CNC-Biegen

Das CNC-Biegen gehört zu den umformenden Bearbeitungsmöglichkeiten von Blechen. 

Für das CNC-Biegen werden die Bleche um eine Walze geführt, um Radien zu erzeugen. Sind eher scharfe Kanten in genau vordefiniertem Winkel gefordert, werden Bleche abgekantet. Mit der Kombination aus CNC-Biegen und Abkanten lassen sich hochpräzise Volumenkörper aus Blech anfertigen. Die CNC-unterstützte Fertigung minimiert die Fehlerrate der gebogenen Teile, was das CNC-Biegen zu einem überzeugend effizienten und preisgünstigen Herstellungsverfahren macht.

Tiefziehen

Gemäß DIN 8584 versteht man unter Tiefziehen das „Zugdruckumformen eines Blechzuschnittes“. Hierfür wird das Blech auf einer Presse zwischen Stempel und Matrize des Werkzeugs gespannt. Wichtig beim Tiefziehen ist, dass die Kanten von Stempel und Matrize abgerundet sind, um ein Fließen des Bleches zu ermöglichen. Das Tiefziehen gehört zu den zugdruckumformenden Verfahren, bei denen ein Blech ohne Änderung der Blechdicke umgeformt wird. Tiefziehen gilt als kostengünstiges, schnelles Verfahren – auch wenn es um Einzelteile, Prototypen oder Kleinserien geht. Je nach erforderlichem Werkzeug liegen die Kosten für durch Tiefziehen hergestellte Teile bis zu 60 % unter denen anderer Fertigungsverfahren.

Einsatzbereiche von Blechbearbeitung

Bleche finden in unterschiedlichsten Branchen Einsatz. Bleche dienen im Anlagenbau oder Apparatebau als Gehäuse, nehmen in Form eines Schaltschranks Elektronik in sich auf oder dienen der Verkleidung von Fassaden. Auch im Fahrzeugbau, dem Landmaschinenbau oder dem Maschinenbau werden Bleche in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen verwendet. Tiefgezogenes Blech beispielsweise kann als Muster oder Prototyp für Bauteile eines Autos dienen, gebogenes Blech kann zu Ringen oder Rohren geformt werden und gelaserte Blechteile finden sich branchenübergreifend in der industriellen Anwendung. 

Durch die moderne Möglichkeit, Blechbearbeitung online anbieten zu können, werden sich zukünftig noch weitere Geschäftsfelder und Einsatzmöglichkeiten eröffnen.

Blechteile in der Automobiliproduktion