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Vom Prototyp bis zur Serie Foto FACTUREE. Ein Mann inspiziert ein Metallteil, das Teil einer Serie ist

FACTUREE zeigt auf der AMB: Beschaffung, die mit der Losgröße mitwächst

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Dasselbe Bauteil, aber ein neuer Beschaffungsprozess: Für viele Einkaufsabteilungen beginnt mit dem Übergang vom Prototyp zur Kleinserie oder Serienfertigung ein erheblicher Mehraufwand. Obwohl das Bauteil technisch längst entwickelt ist, müssen Fertigungspartner häufig neu bewertet, Kapazitäten geprüft und Konditionen neu verhandelt werden. Denn ein Fertiger, der Prototypenbauteile liefert, ist nicht automatisch auch der richtige Partner für die Serienfertigung. FACTUREE zeigt auf der AMB vom 15. bis 19. September in Stuttgart am Stand EO129, wie sich Zeichnungsteile vom Prototyp bis zur Serie durchgängig beschaffen lassen.

„Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Aufwand der Übergang vom erfolgreichen Prototyp zur verlässlichen Serienversorgung im Einkauf verursacht“, erklärt Billy Schulz, Head of Sales bei FACTUREE. „Ändern sich die benötigten Mengen, müssen häufig neue Fertiger gesucht und qualifiziert, Konditionen verhandelt und Lieferprozesse abgestimmt werden. Dabei ist das Bauteil technisch längst erprobt.“

Der Digital-Procurement-Anbieter FACTUREE übernimmt die Beschaffung von Zeichnungsteilen als durchgängigen Prozess über alle Projektphasen hinweg. FACTUREE wählt je nach Anforderung geeignete Fertigungspartner aus seinem Netzwerk aus und koordiniert den gesamten Ablauf – von der technischen Prüfung über die Fertigung und Nachbearbeitung bis zur Qualitätssicherung und Lieferung. Grundlage dafür sind mehr als 2.000 geprüfte Fertigungspartner. FACTUREE ist nach ISO 9001 zertifiziert und stellt standardisierte Qualitätsprozesse entlang des gesamten Beschaffungsablaufs sicher.

Mit der Stückzahl ändern sich die Anforderungen

Während bei Prototypen vor allem technische Machbarkeit, Flexibilität und kurze Lieferzeiten im Vordergrund stehen, gewinnen mit steigenden Stückzahlen reproduzierbare Qualität, wirtschaftliche Stückkosten und abgesicherte Kapazitäten an Bedeutung. In der Serienfertigung kommen planbare Logistikprozesse und verbindliche Abrufkonditionen hinzu.

„Der geplante Mengenhochlauf sollte bereits bei der ersten Anfrage berücksichtigt werden“, sagt Billy Schulz. „Nur dann lassen sich Fertigungskapazitäten, Prüfprozesse und Lieferwege frühzeitig planen, sodass die Beschaffung später nicht wieder bei null beginnt.“

Der passende Fertigungsweg für jede Projektphase

Je nach Anforderung setzt FACTUREE unterschiedliche Fertigungspartner, Verfahren oder Liefermodelle ein. Welche Lösung die technisch und wirtschaftlich sinnvollste ist, hängt unter anderem von Stückzahl, Bauteilgeometrie, Material und Nachbearbeitung ab. Das Spektrum reicht von CNC-Fräs- und Drehteilen über Blechbiegeteile bis hin zu additiv gefertigten Bauteilen, beispielsweise im SLM-Verfahren.

Um den idealen Fertigungsweg zu bestimmen, verbindet FACTUREE digitale Prozesse und KI-gestützte Methoden mit persönlicher Beratung. Digitale Werkzeuge unterstützen die technische Prüfung, die Auswahl geeigneter Fertigungspartner sowie den Vergleich von Verfahren und Kosten. Persönliche Ansprechpartner begleiten das Projekt über alle Projektphasen hinweg.

Steigt der Bedarf oder fällt ein Fertigungspartner aus, kann FACTUREE weitere qualifizierte Partner aus seinem Netzwerk einbinden oder Aufträge auf mehrere Fertiger verteilen.

Ceilix Krane eine Nahaufnahme für Anwenderbericht bei FACTUREE
Ceilix Krane eine Nahaufnahme

Praxisbeispiel: Vom Testergebnis direkt zur nächsten Beauftragung

Wie der Weg vom Prototyp bis zur Serie in der Praxis funktioniert, zeigt die Zusammenarbeit mit der CeiliX Technology GmbH. Das Unternehmen entwickelt mit dem InfinityCrane ein automatisiertes Deckenkransystem für Logistik- und Fertigungsumgebungen. Für Prototypen und die Vorserie beschafft CeiliX über FACTUREE hochpräzise CNC-Frästeile aus unterschiedlichen Legierungen – mit engen Toleranzen, Gewinden, Helicoils und spezifischen Oberflächenbeschichtungen.

Der Bedarf reicht vom Einzelstück im Prototypenbau bis zur Kleinserie für erste Kundenauslieferungen. Nach jeder Entwicklungsstufe können Erkenntnisse direkt in die nächste Beauftragung einfließen. Änderungen an Geometrien, Toleranzen oder Nachbearbeitungen werden übernommen. Für CeiliX bleibt FACTUREE über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg der zentrale Beschaffungspartner, auch wenn sich die Fertigungspartner im Hintergrund an die jeweilige Projektphase anpassen.

Digital Procurement trifft KI auf der AMB

Neben der durchgängigen Beschaffung vom Prototyp bis zur Serie präsentiert FACTUREE auf der AMB weitere Ansätze für den modernen digitalen Einkauf. Christopher Walzel, CPO & Co-Founder von FACTUREE, spricht am 16. September um 14 Uhr beim KI-Experten-Talk des WIN Verlags auf der Trendlounge-Bühne (Eingang Ost) über den wertschöpfenden Einsatz künstlicher Intelligenz in der Beschaffung.

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